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Mineralstoffe
Für einen reibungslosen Ablauf aller Lebensvorgänge sind Mineralstoffe unerlässlich. Sie sind am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt. Sie steuern enzymatische Reaktionen, halten Reizhaltungen aufrecht und stellen Puffersysteme bereit. Je nach Vorkommen unterscheidet man zwischen Mengen- und Spurenelementen. Anders als bei den Mengenelementen ist die Wirkung der Spurenelemente noch wenig erforscht. Sie kommen in kleinsten Mengen im Organismus vor, sind aber trotzdem lebensnotwendig!
Quelle: Theres Berweger, 2003, ISBN9783775004138
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Mineralstoffe mg je 100g |
Dinkel | Weizen |
| Natrium | 3 | 8 |
| Kalium | 447 | 381 |
| Kalzium | 22 | 38 |
| Phosphor | 411 | 341 |
| Magnesium | 130 | 128 |
| Eisen | 4,2 | 3,3 |
Natrium
Der niedrige Natriumgehalt entlastet den Organismus und fördert die Gesundheit.
Kalium
Nach Kalzium und Phosphor liegt Kalium mit 5 % im Gesamt-Mineralstoffwechsel an dritter Stelle. Es kommt vor allem in Zellen vor. Als Gegenspieler des Natriums (Teil des Kochsalzes) reguliert Kalium den Wasserhaushalt, den Säure-Basen-Haushalt, die Weiterleitung der Nervenreize, die Muskelkontraktionen und die elektrische Spannung in den Zellmembranen. Viele zelluläre Enzymsysteme werden von Kalium gesteuert.
Phosphor
Als wichtiger Bestandteil des Adenosintriphosphats, auch chemische Energie gennant, erfüllt der Mineralstoff eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Phosphor ist – an Kalzium gebunden – für den Aufbau der Knochen und Zähne verantwortlich. In der Nukleinsäure vermittelt und trägt Phosphor genetische Informationen. Dieses in den meisten eiweißhaltigen Lebensmitteln vorkommende Mineral funktioniert als Puffersubstanz gegen Übersäuerung im Blut und den Gewebeflüssigkeiten.
Magnesium
Der menschliche Körper enthält 20 bis 30 g Magnesium, 60% befinden sich in den Knochen, 30% im Bindegewebe, in der Leber und in den Muskeln und etwa 10% in den Körperflüssigkeiten. Magnesium ist am Energiestoffwechsel beteiligt. Ein Mangel führt zur Verlangsamung der Energiebereitstellung. Magnesium ist ein physiologischer Gegenspieler von Kalzium und überall dort zu finden, wo auch Kalzium benötigt wird. Bei körperlichem und physischem Stress besteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium.
Eisen
Als Bestandteil des Hämoglobins ist Eisen mit dem Transport von Sauerstoff im Blut beziehungsweise dessen Speicherung als Myoglobin beschäftigt. Daneben kann es als Eisen-Protein-Komplex in Leber, Milz oder im Knochenmark gespeichert werden. Der Mineralstoff ist zudem an wichtigen Enzymgruppen beteiligt, die in den Energiestoffwechsel involviert sind. Vitamin C und Sorbit (eine Zuckerart, die in Früchten vorkommt) fördern die Eisenresorption. Zahlreich sind die Auswirkungen eines Eisenmangels: Blutarmut, Hautblässe, rasche Ermüdung, Appetitlosigkeit, Störungen in der Wärmeregulation, Entzündungen und Infektanfälligkeit.